Ein Rider ist eine Liste technischer und organisatorischer Anforderungen, die ein Act, Redner oder Künstler für seinen Auftritt stellt – etwa Bühnentechnik, Verpflegung im Backstage-Bereich (Hospitality Rider) oder Bühnenmaße. Er wird meist mit dem Vertrag mitgeliefert und ist bindender Bestandteil der Buchung.
Für Caterer und Locations ist vor allem der Hospitality-Teil des Riders relevant: konkrete Wünsche zu Getränken, Snacks, Diätanforderungen oder der Anzahl belegter Backstage-Plätze. Diese Anforderungen unterscheiden sich stark vom regulären Gästecatering und werden daher meist als eigene Position im Angebot geführt, nicht in die allgemeine Pax-Kalkulation gemischt.
Technische Rider (Bühnenmaße, Stromanschlüsse, Lichttechnik) betreffen primär die Location, sollten Caterern aber bekannt sein, wenn Aufbauzeiten und Anlieferung koordiniert werden – ein spät geliefertes Buffet kollidiert sonst mit dem Soundcheck. Bei internationalen Acts lohnt sich ein früher Abgleich des Riders mit der Location-Kapazität, weil Anforderungen (z. B. bestimmte Getränkemarken) nicht immer lokal verfügbar sind und Vorlaufzeit brauchen.
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