Automatisierungen: Grundlagen & erste Regel

Nach diesem Artikel verstehst du, wie Auslöser, Bedingungen und Aktionen zusammenspielen, und hast deine erste Automatisierungsregel angelegt.

Automatisierungen nehmen dir wiederkehrende Handgriffe ab: Sobald in deinem Workspace etwas passiert, reagiert Univents automatisch und führt die Schritte aus, die du einmal festgelegt hast. Dieser Artikel zeigt dir den Aufbau einer Regel und wie du deine erste anlegst.

Automatisierungen: Grundlagen & erste Regel

Was eine Automatisierungsregel ist

Eine Regel ist eine Anweisung nach dem Muster "Wenn etwas passiert, dann tu etwas". Sie besteht immer aus drei Bausteinen: einem Auslöser, optionalen Bedingungen und einer oder mehreren Aktionen. Du findest deine Regeln auf der Seite Automatisierungen. Dort steht oben kurz beschrieben, worum es geht: Regeln definieren, die automatisch auf Ereignisse in deinem Workspace reagieren.

Jede Regel hat einen Namen und einen Status. Aktive Regeln tragen das Abzeichen Aktiv, pausierte das Abzeichen Inaktiv. Über den Schalter rechts in der Zeile schaltest du eine Regel jederzeit an oder aus, ohne sie zu löschen. Manche Regeln sind vom System vorgegeben und mit Gesperrt markiert. Diese kannst du weder ändern noch löschen, sie laufen im Hintergrund mit.

Auslöser, Bedingungen und Aktionen

Die drei Bausteine bauen aufeinander auf. So spielen sie zusammen:

  1. Auslöser: das Ereignis, das die Regel startet, zum Beispiel eine neu eingegangene Anfrage. Pro Regel wählst du genau einen Auslöser aus der Liste.
  2. Bedingungen: optionale Filter, die festlegen, in welchen Fällen die Regel wirklich greift. Eine Bedingung besteht aus einem Feld, einem Operator (etwa gleich, größer als oder enthält) und einem Wert. Du kannst mehrere Bedingungen kombinieren.
  3. Aktionen: das, was Univents ausführt, wenn der Auslöser eintritt und alle Bedingungen erfüllt sind. Mindestens eine Aktion ist Pflicht, mehrere sind möglich und werden in der festgelegten Reihenfolge abgearbeitet.

Ohne Bedingungen läuft die Aktion bei jedem Auslöser. Mit Bedingungen verengst du sie auf genau die Fälle, die dich interessieren.

Welche Aktionen es gibt

Beim Anlegen einer Aktion wählst du zuerst den Typ. Diese stehen zur Auswahl:

  • E-Mail senden: verschickt eine E-Mail anhand einer Vorlage. Du gibst eine Template-ID und einen Betreff an.
  • Nutzer benachrichtigen: schickt eine Benachrichtigung an bestimmte Personen.
  • Feld setzen: ändert ein Feld auf einen neuen Wert, etwa eine Priorität.
  • Mitarbeiter zuweisen: ordnet eine zuständige Person zu.
  • Aufgabe erstellen: legt eine neue Aufgabe mit Titel und Aufgabentyp an.

Pro Regel kannst du bis zu drei Aktionen kombinieren. Über die Pfeile Nach oben und Nach unten an jeder Aktion bestimmst du die Reihenfolge, in der sie laufen.

Deine erste Regel anlegen

So erstellst du eine Regel von Grund auf:

  1. Öffne die Seite Automatisierungen und klicke auf Neue Regel.
  2. Trage unter Regelname einen sprechenden Namen ein, zum Beispiel "Anfrage bestätigen".
  3. Wähle unter Auslöser das Ereignis, auf das die Regel reagieren soll.
  4. Füge bei Bedarf über Bedingung hinzufügen Filter hinzu und fülle Feld, Operator und Wert aus. Diesen Schritt kannst du überspringen, wenn die Regel immer greifen soll.
  5. Wähle unter Aktionen mindestens einen Aktionstyp und fülle dessen Felder aus. Über Aktion hinzufügen ergänzt du weitere Schritte.
  6. Klicke auf Speichern. Die neue Regel erscheint sofort in der Liste und ist aktiv.

Solange Pflichtangaben fehlen, weist dich das Formular vor dem Speichern darauf hin.

Verlauf und Verwaltung

Jede Ausführung einer Regel wird protokolliert. Klicke in einer Regelzeile auf Verlauf anzeigen, um den Ausführungsverlauf aufzuklappen. Dort siehst du pro Lauf den Status, etwa Abgeschlossen, Übersprungen, Fehlgeschlagen oder Prüfung erforderlich, samt Zeitpunkt und gegebenenfalls einer Fehlermeldung. Mit Verlauf ausblenden klappst du die Liste wieder zu.

Zum Pausieren legst du den Schalter in der Zeile auf Inaktiv um. Brauchst du eine Regel nicht mehr, entfernst du sie über das Lösch-Symbol; du musst die Löschung bestätigen. Gesperrte Systemregeln haben weder Schalter noch Lösch-Symbol, weil sie zentral verwaltet werden.

Tipps

  • Beginne mit einer einfachen Regel ohne Bedingungen und beobachte im Ausführungsverlauf, ob sie wie erwartet greift. Erst dann verfeinerst du sie mit Bedingungen.
  • Vergib aussagekräftige Regelnamen. In der Liste siehst du nur den Namen, den Auslöser und die Anzahl der Aktionen, deshalb hilft "Anfrage bestätigen" mehr als "Regel 1".
  • Halte Regeln klein. Statt einer Regel mit drei sehr unterschiedlichen Aktionen sind mehrere klar benannte Regeln meist leichter nachzuvollziehen.
  • Eine Regel, die du gerade testest, kannst du jederzeit über den Schalter auf Inaktiv stellen, ohne sie zu verlieren.