Sektempfang

Ein Sektempfang ist der klassische Auftakt einer Veranstaltung – meist 45 bis 60 Minuten vor dem eigentlichen Programm, bei dem Gäste mit Sekt oder alkoholfreien Alternativen begrüßt werden. Er dient dem Ankommen und ersten Netzwerken, bevor das eigentliche Programm (Trauung, Empfang, Firmenfeier) beginnt.

Zuletzt geprüft von Andreas Köckeis am 15. Juli 2026

Wie viel Sekt braucht man pro Person?

Als Berechnungsgrundlage gilt ein gefülltes Sektglas mit rund 0,1 Litern – eine 0,75-Liter-Flasche ergibt damit rechnerisch etwa 7 Gläser. Für einen klassischen Sektempfang von 45 bis 60 Minuten gilt ein Konsum-Richtwert von 1,5 bis 2 Gläsern pro Person, das entspricht 0,15 bis 0,2 Litern. Auf dieser Basis reicht eine Flasche Sekt für rund 3,5 bis 4,5 Gäste.

GästezahlÜbliche Sektmenge
20 Personen5–6 Flaschen
30 Personen7–9 Flaschen
50 Personen12–14 Flaschen
100 Personen23–28 Flaschen

Diese Werte gelten für einen reinen Sektempfang ohne weitere Getränke – wird zusätzlich Orangensaft für Secco/Bellini-Varianten oder ein alkoholfreies Alternativgetränk angeboten, verteilt sich die Menge entsprechend auf mehrere Positionen.

Wie läuft ein Sektempfang ablauftechnisch ab?

Der Sektempfang findet meist direkt nach Ankunft der Gäste statt, oft im Foyer oder im Freien vor der eigentlichen Location – bei Hochzeiten typischerweise zwischen Trauung und Feier, bei Firmenevents vor Beginn des Hauptprogramms. Die kurze Dauer von 45 bis 60 Minuten ist bewusst begrenzt: Der Empfang soll ankommen lassen und Wartezeit überbrücken, nicht selbst zum Hauptprogramm werden.

Serviert wird meist im Tablett-Service durch Servicekräfte, die zwischen den Gästen zirkulieren, seltener an einer festen Ausschankstation – Letzteres eignet sich eher für sehr große Gästezahlen, bei denen ständiges Nachschenken im Umlauf logistisch kaum zu bewältigen wäre.

Wie viel Personal braucht ein Sektempfang?

Für einen Sektempfang mit Tablett-Service gilt ein ähnlicher Personalschlüssel wie beim Flying Buffet: eine Servicekraft pro etwa 25 bis 30 Gäste, damit Gläser zügig nachgefüllt und leere Gläser eingesammelt werden, ohne dass sich Gäste selbst um Nachschub kümmern müssen. Bei besonders kurzen Empfängen von unter 30 Minuten reicht oft etwas weniger Personal, weil der Gesamtausschank kompakter erfolgt.

Wichtig ist außerdem ein Alternativangebot für Gäste ohne Alkohol – ein alkoholfreier Sekt oder Secco sollte in vergleichbarer Präsentation bereitstehen, nicht als sichtbar zweitrangige Option, damit sich niemand beim Empfang ausgeschlossen fühlt.

Was passiert mit übrig gebliebenem Sekt?

Geöffnete Flaschen halten sich gekühlt meist nur wenige Stunden mit Aroma- und Kohlensäureverlust, ungeöffnete Flaschen lassen sich dagegen problemlos für spätere Events zurücklegen. Erfahrene Caterer öffnen deshalb tendenziell etwas weniger Flaschen auf einmal und öffnen bei erkennbar steigender Nachfrage lieber nach, statt von Beginn an alle Flaschen gleichzeitig zu entkorken – das reduziert Verlust durch schalen, nicht mehr ausgeschenkten Sekt am Ende des Empfangs.

Wird ein Sektempfang separat kalkuliert oder in die Pauschale integriert?

Beides ist üblich: Bei Hochzeiten und Feiern wird der Sektempfang meist als eigene Position im Angebot geführt, bei Tagungspauschalen mit Abendprogramm fließt er dagegen oft in den Gesamtpreis ein. Eine separate Ausweisung schafft mehr Transparenz für den Kunden, macht das Angebot aber auch länger – welche Variante passt, hängt von der übrigen Angebotsstruktur ab.

Häufige Fragen

Wie viel Sekt braucht man für 50 Gäste?

Für einen 45- bis 60-minütigen Sektempfang mit 50 Gästen sind bei 1,5 bis 2 Gläsern pro Person (Glasgröße 0,1 l) etwa 12 bis 14 Flaschen Sekt (0,75 l) üblich. Bei längeren Empfängen oder heißem Wetter mit höherem Konsum lohnt sich ein kleiner Sicherheitspuffer.

Wie lange dauert ein Sektempfang typischerweise?

Üblich sind 45 bis 60 Minuten – lang genug, damit alle Gäste ankommen und sich kurz austauschen können, aber kurz genug, um den Zeitplan des Hauptprogramms nicht zu belasten.

Braucht man beim Sektempfang eine alkoholfreie Alternative?

Ja, ein alkoholfreier Sekt oder Secco gehört inzwischen zum Standard und sollte gleichwertig präsentiert werden. Ohne diese Option fühlen sich Gäste, die keinen Alkohol trinken, beim Empfang schnell übergangen.

Passend für deine Branche

Erfahre, wie Univents speziell für deine Branche funktioniert – mit allen Funktionen, Beispielen und Preisen auf einen Blick.

Catering Software

Alles an einem Ort statt in Excel und E-Mails

Univents bündelt Function Sheets, Kalkulation, Schichtplanung und Kundenkommunikation in einer Plattform – für Caterer, Eventlocations und Agenturen.

Kostenlos testen