Ein Hybrid-Event kombiniert eine Vor-Ort-Veranstaltung mit einer parallelen Online-Übertragung für Teilnehmende, die nicht physisch anwesend sind. Es verbindet damit Reichweite (digitale Teilnahme) mit dem persönlichen Erlebnis vor Ort, verlangt aber zusätzliche Technik und Koordination.
Für Caterer bedeutet ein Hybrid-Event vor allem eines: Die tatsächliche Vor-Ort-Pax-Zahl wird schwerer vorhersehbar, weil Teilnehmende oft bis kurz vorher zwischen Präsenz- und Online-Teilnahme wechseln können. Wer hier zu spät final kalkuliert, riskiert entweder Überproduktion oder zu knappe Mengen – ein Sicherheitspuffer bei Buffet und Fingerfood ist bei Hybrid-Formaten üblicher als bei reinen Präsenzevents.
Technisch braucht ein Hybrid-Event eine stabile Streaming-Infrastruktur, die meist nicht vom Caterer, sondern von der Location oder einem spezialisierten Dienstleister gestellt wird – trotzdem sollte der Ablaufplan Zeiten für Technik-Checks fest einplanen, weil ein Ausfall der Übertragung bei einem Hybrid-Format öffentlicher sichtbar wird als ein kleines Problem im reinen Präsenzbetrieb. Eine ausführliche Definition der Hybrid-Veranstaltung geht auf Technik- und Planungsaspekte im Detail ein.
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