Anzahlung

Eine Anzahlung ist ein Teilbetrag des Angebotspreises, den der Kunde bei Vertragsabschluss oder zu einem festgelegten Zeitpunkt vor dem Event zahlt, um die Buchung verbindlich zu machen. Sie sichert dem Caterer Liquidität für Wareneinkauf und Personalplanung und reduziert das Risiko kurzfristiger Absagen.

Im Eventcatering sind Anzahlungen zwischen 20 % und 50 % des Angebotspreises üblich, oft gestaffelt: ein erster Betrag bei Vertragsunterschrift, ein zweiter näher am Termin, sobald die finale Pax-Zahl feststeht. Bei größeren Firmenevents oder Hochzeiten mit langem Vorlauf schützt diese Staffelung beide Seiten – der Caterer bindet nicht das volle Risiko vorab, der Kunde zahlt nicht die volle Summe für ein Event, das noch Monate entfernt ist.

Rechtlich ist wichtig, die Anzahlung sauber von einer Reservierungsgebühr abzugrenzen: Eine Anzahlung wird auf die Endrechnung angerechnet, eine Reservierungsgebühr ist meist eine eigenständige, nicht verrechenbare Position. Bei Nichtzahlung der Anzahlung innerhalb der vereinbarten Frist behalten sich viele Caterer vertraglich vor, den Termin ohne weitere Ankündigung freizugeben.

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