Korkgeld (englisch Corkage) ist eine Gebühr, die ein Caterer oder eine Location berechnet, wenn Kunden eigene Getränke – meist Wein oder Sekt – zum Event mitbringen und selbst servieren lassen. Sie kompensiert den entgangenen Getränkeumsatz sowie Serviceaufwand wie Kühlung, Gläser und Ausschank.
Üblich sind im DACH-Raum 8 bis 20 € Korkgeld pro geöffneter Flasche, je nach Location-Kategorie und ob Servicepersonal für den Ausschank gestellt wird. Bei Hochzeiten ist Korkgeld besonders verbreitet, weil Familien oft eigene oder geschenkte Weine mitbringen möchten – ohne klare Regelung im Vertrag entstehen hier häufig Konflikte kurz vor dem Event.
Aus Kalkulationssicht ist Korkgeld ein Ausgleich für entgangenen Deckungsbeitrag: Getränke haben im Catering meist eine höhere Marge als Speisen, weshalb mitgebrachter Alkohol die Wirtschaftlichkeit eines Events direkt schmälert. Wichtig ist eine klare Formulierung im Angebot – pro Flasche, pro Person oder pauschal –, damit die Regelung am Eventtag nicht neu verhandelt werden muss.
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