Deckungsbeitrag

Der Deckungsbeitrag ist der Betrag, der von einem Angebotspreis übrig bleibt, nachdem die variablen Kosten (vor allem Wareneinsatz und eventbezogenes Personal) abgezogen sind. Er zeigt, wie viel ein einzelnes Event zur Deckung der Fixkosten und zum Gewinn beiträgt – unabhängig von der Gesamtauslastung des Betriebs.

Berechnet wird der Deckungsbeitrag als Umsatz minus variable Kosten: Bei einem Event mit 5.000 € Nettoumsatz, 1.600 € Wareneinsatz und 900 € eventbezogenem Personal liegt der Deckungsbeitrag bei 2.500 €, also 50 % des Umsatzes. Anders als die reine Gewinnmarge berücksichtigt er nicht die Fixkosten (Miete, Verwaltung, feste Gehälter), die unabhängig vom einzelnen Event anfallen.

Der Deckungsbeitrag ist deshalb das bessere Kriterium für die Frage, ob sich ein einzelnes Event überhaupt lohnt: Ein Auftrag mit niedrigem Gesamtumsatz, aber hohem Deckungsbeitrag pro Pax kann wirtschaftlicher sein als ein großer Auftrag mit knapper Marge. Caterer, die ihren Deckungsbeitrag pro Event statt nur den Monatsumsatz auswerten, erkennen unrentable Kundengruppen oder Menüformen deutlich früher.

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