Get-in und Get-out bezeichnen die Zeitfenster für Anlieferung, Aufbau (Get-in) sowie Abbau und Abtransport (Get-out) rund um ein Event. Beide Zeitfenster liegen außerhalb der eigentlichen Eventzeit und werden separat mit der Location abgestimmt, weil sie oft andere Zugänge, Parkregelungen oder Lärmauflagen betreffen.
In der Praxis wird der Get-in-Zeitpunkt häufig unterschätzt: Küchenequipment, Mietmöbel und Deko brauchen realistisch kalkulierte Aufbauzeit, gerade wenn mehrere Gewerke (Caterer, Technik, Deko) sich denselben Anlieferungsweg teilen. Bei Locations mit engem Zeitplan – etwa wenn direkt vorher ein anderes Event endet – ist der Get-in oft der eigentliche Flaschenhals, nicht das Event selbst.
Der Get-out ist rechtlich meist ebenso bindend wie der Get-in: Viele Locations berechnen Zusatzkosten pro angefangener Stunde, wenn der Abbau die vereinbarte Zeit überschreitet, etwa weil direkt danach die nächste Veranstaltung ansteht. Ein realistischer Puffer für Get-in und Get-out im Vertrag – üblich sind 60 bis 120 Minuten je Richtung – verhindert Konflikte mit der Location und mit nachfolgenden Buchungen.
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