Flying Buffet

Ein Flying Buffet ist eine Verpflegungsform, bei der Servicekräfte kleine Speisen auf Tabletts durch die Gästemenge tragen, statt sie an einer festen Buffetstation anzubieten. Es eignet sich besonders für Stehempfänge, Networking-Events und Vernissagen, bei denen Gäste in Bewegung bleiben sollen.

Zuletzt geprüft von Andreas Köckeis am 15. Juli 2026

Weil kein fester Buffetbereich benötigt wird, braucht ein Flying Buffet weniger Fläche und keine feste Warteschlange – dafür deutlich mehr Servicepersonal im ständigen Umlauf, üblicherweise eine Servicekraft pro 20 bis 25 Gäste. Die Speisenauswahl ist auf Fingerfood und kleine, mundgerechte Portionen begrenzt, die sich ohne Besteck stehend essen lassen.

Für die Küche bedeutet das viele kleine, gleichförmige Portionen statt weniger großer Gerichte – die Produktionslogik ähnelt eher einer Fließbandfertigung als klassischem Kochen. Weil Gäste beim Flying Buffet selten mitzählen, wie oft ein Tablett vorbeikam, ist die Mengenkalkulation anspruchsvoller als bei sichtbaren Buffets: Wie beim Fingerfood gilt als Richtwert 10 bis 14 Stück pro Person über den gesamten Abend, wenn das Flying Buffet die alleinige Verpflegung ist. Dient es nur als Ergänzung vor einem weiteren Programmpunkt – etwa vor einem Sit-down-Dinner –, reichen entsprechend weniger, etwa 4 bis 6 Stück pro Person. Die Menge hängt zusätzlich stark von der Eventdauer ab: Bei einem mehrstündigen Stehempfang wird kontinuierlich nachserviert, bei einem kurzen Empfang von unter einer Stunde reicht ein einmaliger, kompakterer Durchgang.

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