Menükonfigurator: Gäste stellen sich ihr Menü selbst zusammen

Gäste wählen auf der Buchungsseite selbst aus, welche Sorten oder Menüs sie möchten — die Auswahl landet automatisch als eigene Position im Auftrag und später im Angebot.

Bietest du z. B. ein Canapé-Buffet mit 17 Sorten an, bei dem jeder Gast genau 5 auswählen soll, musst du die Auswahl nicht mehr von Hand ins Angebot übertragen. Verknüpfst du die Antwortmöglichkeiten einer Frage mit Produkten, wird jede vom Gast gewählte Option automatisch zu einer eigenen Position im Auftrag — und landet darüber ganz normal in Angebot, Produktionsliste und Wareneinsatz.

Wie es funktioniert

  1. Du legst am Produkt (z. B. „Canapés Imbiss") eine Frage vom Feldtyp Mehrfachauswahl an und verknüpfst jede Antwortmöglichkeit optional mit einem eigenen Produkt (z. B. „Lachs auf Pumpernickel") und einem Aufpreis.
  2. Über Mindestens auswählen und Höchstens auswählen legst du fest, wie viele Optionen der Gast wählen muss bzw. darf (z. B. genau 5).
  3. Ein Gast bucht das Produkt auf deiner Buchungsseite, sieht die Frage mit allen Sorten und wählt aus — mit Zähler und Auswahl-Limit.
  4. Beim Absenden entstehen automatisch eigene Positionen für jede gewählte Sorte, direkt hinter der Hauptposition, mit anteiliger Menge.

Frage mit Optionen einrichten

Die Einrichtung läuft über denselben Fragen-Dialog wie andere benutzerdefinierte Fragen (siehe Benutzerdefinierte Fragen erstellen & nutzen) — geöffnet entweder am Produkt selbst (Bereich Fragen) oder auf der Buchungsseite in Sektion 05 Fragen:

  1. Feldtyp Mehrfach wählen.
  2. Über Antwortmöglichkeit hinzufügen jede Sorte als eigene Zeile anlegen: Bezeichnung, optional Produkt verknüpfen und Aufpreis.
  3. Mindestens auswählen / Höchstens auswählen eintragen (bei „genau 5" beides auf 5 setzen).
  4. Speichern.

Optionen ohne Produkt-Verknüpfung funktionieren weiterhin wie bisher: reiner Text, keine eigene Position.

Was der Gast sieht

Auf der Buchungsseite zeigt die Auswahl einen Zähler direkt am Fragetext (z. B. „3 / 5"). Ist das Maximum erreicht, werden die übrigen Optionen deaktiviert; hat der Gast noch nicht genug ausgewählt, blockiert das System das Absenden mit einem konkreten Hinweis, wie viele noch fehlen. Ist ein Aufpreis hinterlegt, steht er direkt an der Option — Optionen ohne Aufpreis zeigen keinen Betrag.

Was danach im Auftrag passiert

Für jede gewählte Option mit Produkt-Verknüpfung entsteht eine eigene Position: Die Menge der Hauptposition wird auf die gewählten Sorten aufgeteilt (bei 50 Gästen und 5 Sorten also 10 je Sorte), der Preis entspricht dem hinterlegten Aufpreis. Diese Positionen erscheinen direkt hinter der Hauptposition im Auftrag — und ganz normal, sobald du daraus ein Angebot erzeugst, in der Produktionsliste und im Wareneinsatz. Die ursprüngliche Textantwort bleibt zusätzlich in der Anfrage-Detailansicht sichtbar.

Häufige Fragen

Funktioniert das auch beim internen Anlegen eines Auftrags im Event? Nein, aktuell nur beim Bestellen über die öffentliche Buchungsseite. Trägst du einen Auftrag direkt im Event ein, wählst du die Sorten wie bisher manuell aus.

Kann der Gast seine Auswahl nachträglich im Kundenportal ändern? Nein, die Auswahl ist mit dem Absenden der Buchung fest.

Was passiert, wenn eine Sorte selbst wieder ein Rezept oder Bundle ist? Die Sorte erscheint wie jede andere gewählte Option als eigene Position in Produktionsliste und Wareneinsatz — die dahinterliegenden Zutaten bzw. Bestandteile dieses Rezepts oder Bundles werden dabei aktuell nicht automatisch aufgelöst. Plane bei solchen Sorten die Zutaten weiterhin manuell mit ein.

Kostet der Aufpreis extra bei Preiskonditionen oder Rabatten? Nein, der Aufpreis ist ein fester Betrag und läuft nicht durch Preiskonditionen, Saison-Aufschläge oder Rabattregeln.