Produkt-Typ nachträglich ändern

Ob ein Artikel Ware, Dienstleistung oder digital ist, ob er verliehen und ob er in der Küche produziert wird, lässt sich jetzt jederzeit im Artikel umstellen – bisher legte der Weg beim Anlegen den Typ dauerhaft fest.

Neu

  • Neuer Block „Art des Produkts" in den Stammdaten. Im Artikel unter „Inventar" stehen jetzt alle Typ-Einstellungen an einer Stelle: der Basis-Typ (Ware, Dienstleistung, Digital) als Auswahlfeld, dazu je ein Schalter für „Ist ein Verleih Produkt" und „Wird in der Küche produziert". Bisher war der Typ nach dem Anlegen festgeschrieben — ein versehentlich als Ware angelegtes Rezept musste neu erfasst werden.

  • Kombinationen bleiben erhalten. Die Einstellungen sind bewusst getrennte Schalter statt einer einzigen Auswahl: Eine Dienstleistung kann gleichzeitig Verleih sein, ein Rezept gleichzeitig Bundle. Beim Umstellen einer Achse bleiben die anderen unverändert, und vorhandene Daten (Zutaten, Bestand, Bestandteile) gehen nicht verloren — sie werden je nach Typ nur ein- oder ausgeblendet.

  • Verleih-Schalter ist umgezogen. Er sitzt jetzt bei den Stammdaten statt allein im Abschnitt „Verfügbarkeit". Die Vorlauf- und Nachlauftage bleiben dort, wo sie hingehören — bei der Verfügbarkeit.

  • Bundle entsteht von selbst. „Ist ein Bundle" gibt es nicht mehr als eigenen Schalter: Sobald ein Artikel den ersten Bestandteil bekommt, wird er automatisch zum Bundle.

  • Rückfrage beim Umstellen auf Verleih. Weil der Bestand bei Verleih anders zählt — er steht für die Gesamtmenge, die Sie besitzen, und wird nie verbraucht — fragt ein Dialog vor dem Umstellen nach dem Gesamtbestand. Stünde dort noch der verbrauchte Restbestand aus der Zeit als normaler Artikel, würde die Verfügbarkeitsprüfung dauerhaft mit zu wenig Stück rechnen. Artikel ohne Bestandsführung bleiben unbegrenzt verfügbar.