Freigaben: Angebote, Rechnungen und Anfragen erst nach Freigabe

Du legst fest, wann ein Angebot, eine Rechnung oder das Annehmen einer Anfrage eine zweite Person braucht — nach Betrag, Rabatt, Räumlichkeiten, Buchungsseite oder Kunden-Tag. Freigeber entscheiden direkt im Backoffice, per Glocke und Push.

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  • Regeln nach Betrag oder Rabatt, für Anfragen nach Räumen, Buchungsseite oder Tag. Unter Einstellungen → Freigaben legst du als Inhaber fest, wann ein Schritt eine Freigabe braucht. Für Angebote und Rechnungen: immer, ab einem Nettobetrag oder ab einem Rabatt. Fürs Annehmen einer Anfrage: immer, für bestimmte Räumlichkeiten, für bestimmte Buchungsseiten oder für Kunden mit einem Tag. Greifen mehrere Regeln derselben Art, genügt eine.
  • Wer freigibt, steuerst du über Rollen. In den Rollen gibt es das neue Verwaltungsrecht Freigaben erteilen. Der Inhaber darf immer freigeben, und wer das Recht hat, braucht für seine eigenen Angebote, Rechnungen und Anfragen keine Freigabe. Solange du keine Rollen angelegt hast, darf jedes Mitglied freigeben — dann greifen die Regeln bei niemandem.
  • Gesperrt wird der Schritt, nicht der Beleg. Ohne gültige Freigabe lässt sich ein Angebot nicht senden, nicht als versendet und nicht aus dem Entwurf als angenommen markieren; eine Rechnung lässt sich nicht ausstellen und nicht senden; eine Anfrage lässt sich nicht annehmen. Der Beleg bleibt Entwurf, die Anfrage bleibt offen. Eine Freigabe löst nie selbst etwas aus: nach der Freigabe führst du den Schritt wie gewohnt selbst aus.
  • Glocke und Push, Ablehnung mit Grund. Wer freigeben darf, bekommt eine Nachricht in der Glocke und per Push (keine E-Mail) und entscheidet in der neuen Liste Freigaben unter „Zur Entscheidung“: freigeben oder ablehnen — beim Ablehnen ist ein Grund Pflicht. Die eigene Anfrage entscheidet immer eine zweite Person.
  • Verfällt bei Änderung. Eine Freigabe gilt für den Inhalt, der beim Anfragen dastand. Ändern sich am Beleg Positionen, Preise, Mengen, Rabatte, Steuer, Summen, Empfänger oder die Gültigkeit — oder an der Anfrage Termin, Uhrzeit, Räume oder Gästezahl — verfällt die Freigabe. Du wirst informiert und fragst neu an.
  • Angebot zu einer Anfrage. Gehört ein Angebot zu einer Anfrage, die laut Regel erst freigegeben werden muss, lässt sich das Angebot nicht senden, bevor die Anfrage freigegeben ist.
  • Automatische Wege bleiben frei. Buchungen mit automatischer Annahme nach Zahlung, automatisch versendete Angebote der Buchungsseite und automatisch erstellte Rechnungen (etwa bei Tickets) brauchen keine Freigabe. Ein heruntergeladenes PDF kannst du weiterhin außerhalb verschicken, und Angebote, die schon beim Kunden liegen, kann der Kunde weiterhin annehmen.
  • Im Tarif Scale. Freigabe-Prozesse gehören zum Tarif Scale (Enterprise eingeschlossen). Fällt dein Tarif darunter, bleiben die Regeln gespeichert und sind pausiert; alle Schritte sind sofort wieder frei.

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