Gutschriften und Stornos im Buchungsstapel

Der DATEV- und BMD-Export enthält jetzt auch Gutschriften und stornierte Rechnungen, kennt Erlöskonten und Kostenstellen je Steuersatz und je Kategorie und erbt die Debitorennummer von der Firma.

Neu

  • Gutschriften und stornierte Rechnungen sind jetzt im Stapel. Bisher enthielt der Buchungsstapel ausschließlich offene Rechnungen. Eine stornierte Rechnung verschwand daraus, und ihre Gutschrift kam nie an — der Vorgang fehlte in der Buchhaltung vollständig und musste von Hand nachgebucht werden. Jetzt gehen beide mit: die Rechnung als Buchung im Soll, die Gutschrift mit umgekehrtem Kennzeichen im Haben. Das gilt für den DATEV-Export ebenso wie für den BMD-Export.

  • Erlöskonten für jeden Steuersatz. In den DATEV-Einstellungen gab es Standard-Erlöskonten nur für 19 % und 7 %. Jeder andere Satz erzeugte eine Buchungszeile ohne Gegenkonto, ohne dass der Export etwas meldete. Jetzt legst du je Steuersatz ein Erlöskonto an, also auch für 0 % oder einen Sondersatz.

  • BU-Schlüssel und Automatikkonten einstellbar. Zu jedem Steuersatz gehört jetzt entweder ein BU-Schlüssel oder der Haken „Automatikkonto". Damit lassen sich auch Erlöskonten bebuchen, die in deinem Kontenrahmen kein Automatikkonto sind.

  • Erlöskonten und Kostenstelle je Räumlichkeit. Wer zwei Häuser betreibt, muss die Umsätze für die Gewerbesteuer getrennt buchen. An der Räumlichkeit lassen sich jetzt ein Erlöskonto je Steuersatz und eine Kostenstelle hinterlegen. Sie greifen für alle Veranstaltungen dort, und zwar genau dann, wenn weder am Artikel noch an der Kategorie eines gepflegt ist. Ein Auftrag ohne Räumlichkeit bleibt damit unverändert auf den Standardkonten.

  • Produkte exportieren. Neben den Kontakten lässt sich jetzt auch der Artikelstamm als Excel-Datei herunterladen, mit Artikelnummer, Name, Kategorie, Steuersatz, Preis, Einheit, Erlöskonto und Kostenstelle. Die Datei lässt sich unverändert wieder importieren: Konten in Ruhe in Excel ergänzen, zurückspielen, fertig. Beim Zurückspielen werden nur leere Felder gefüllt, vorhandene Werte bleiben stehen.

  • Kostenstellen an der Produktkategorie und als Standard. Eine Kostenstelle ließ sich bisher nur am einzelnen Artikel hinterlegen. Jetzt trägt sie auch die Produktkategorie, und in den Einstellungen gibt es eine Standard-Kostenstelle. Der Export nimmt, was er zuerst findet: Artikel, dann Kategorie, dann Standard. Wer mit zwei Betrieben arbeitet, muss dafür nicht mehr jeden Artikel doppelt pflegen.

  • Debitorennummer importieren und exportieren. Beim Kontakt-Import gibt es jetzt die Spalte Debitorennummer, und über Kontakte exportieren lädst du eine Excel-Datei mit Kundennummer, Debitorennummer, Name und Adresse herunter. Bisher ließ sich diese Nummer nur einzeln im Kontakt eintippen, was bei gewachsenen Kundenstämmen keine Option war.

Behoben

  • Ansprechpartner buchen nicht mehr auf das Sammelkonto. Steht eine Rechnung auf eine Person, die zu einer Firma gehört, und trägt nur die Firma eine Debitorennummer, nahm der Export bisher stillschweigend das Sammelkonto. Jetzt erbt die Person die Nummer ihrer Firma, so wie es die Kontaktansicht schon immer angezeigt hat.

  • Die Spalte „Beleglink" bleibt leer. Dort stand bisher der interne Speicherpfad des PDFs. In DATEV war der wertlos, denn die Software erwartet dort einen Verweis auf ein hinterlegtes Dokument. Die PDFs holst du wie gehabt über Finanzdokumente, Belege exportieren.

  • Räumlichkeit bearbeiten zeigt wieder alle Werte. Beim Öffnen einer Räumlichkeit blieben mehrere Felder leer, obwohl sie gefüllt waren: die Adresse, die Zahl paralleler Veranstaltungen, der Vorschlag auf Buchungsseiten und der Raumplan. Wer die Räumlichkeit dann speicherte, schrieb die Leere zurück. Alle Felder kommen jetzt aus einer Quelle, und es fällt keines mehr still heraus.

  • Negative Zwischensummen werden richtig gekennzeichnet. Hatte eine Rechnung eine Positionsgruppe mit negativer Summe, etwa den Abzug einer Anzahlung, stand dort ein negativer Betrag im Soll. Das Format verlangt den Betrag ohne Vorzeichen und die Richtung im Kennzeichen — jetzt steht dort der positive Betrag im Haben.

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