Veranstaltungssoftware 2026: 11 Anbieter im Vergleich

Veranstaltungssoftware 2026: 11 Anbieter im Vergleich

von Andreas Köckeis

Aktualisiert am

Veranstaltungssoftware ist der Sammelbegriff für Programme, mit denen Betriebe Veranstaltungen organisieren – von der ersten Anfrage über Angebot, Personalplanung und Küche bis zur Rechnung. Wer danach sucht, hat meist ein konkretes Problem: Anfragen liegen in drei Postfächern, das Angebot entsteht in Word, die Küche arbeitet mit einer Excel-Liste, und am Monatsende tippt jemand alle Positionen noch einmal in die Rechnung.

Die Suche wird dadurch erschwert, dass sich hinter „Veranstaltungssoftware“, „Event-Management-Software“ oder „Eventsoftware“ drei sehr unterschiedliche Produktkategorien verbergen. Eine Registrierungsplattform für einen Kongress mit 800 Teilnehmenden hat mit der Betriebssoftware eines Caterers fast nichts gemeinsam – in Verzeichnissen und Bewertungsportalen stehen beide trotzdem in derselben Liste.

Dieser Guide sortiert den Markt: drei Typen, elf Anbieter in einer Tabelle mit Preisen, Funktionen und DACH-Konformität, ein Kostenüberblick für 2026 und eine Kurzentscheidung für Eventlocations, Caterer, Agenturen, Hotels und Gastronomie mit Eventgeschäft.

Kurz gesagt

  • Ein Produkt, viele Namen: Veranstaltungssoftware, Event-Management-Software, Eventplanungs-Software und Eventsoftware bezeichnen dieselbe Kategorie – Software, die eine Veranstaltung von der Anfrage bis zur Abrechnung an einem Ort führt.
  • Drei Typen: Teilnehmer- und Ticketing-Plattformen (Kongresse), Venue- und Bankett-Management (Räume, Belegung) und operative Betriebssoftware (Angebot, Personal, Küche, Rechnung in einem System).
  • Preise: von 0 € (bookitup, Univents) über 59 bis 299 € im Monat bei Self-Service-Anbietern bis zu rund 3.000 € Lizenz plus Einrichtung (Bankettprofi) oder „Preis auf Anfrage“ (Momentus, EventPro).
  • Acht Kriterien entscheiden: ein Datensatz je Veranstaltung, Angebot zu Rechnung ohne Abtippen, Personal am Event, Küche und Produktion, Kundenportal, Automatisierung, DACH-Konformität und Datenimport.
  • Faustregel: Wer Teilnehmende registriert, braucht Typ 1. Wer Räume vermietet, Typ 2. Wer Caterings, Bankette oder Agenturprojekte mit eigenem Personal und eigener Küche durchführt, Typ 3.

Veranstaltungssoftware, Event-Management-Software, Eventsoftware: gleiche Sache, verschiedene Namen

Die Begriffe sind austauschbar, und Anbieter wählen sie nach Zielgruppe: „Event-Management-Software“ klingt nach Agentur und internationalem Markt, „Veranstaltungssoftware“ oder „Software für Veranstaltungsmanagement“ nach Veranstaltungsort, Kommune und Bankett, „Eventplanungs-Software“ oder „Eventmanagement-Tool“ nach kleinerem Team. Auch „Veranstaltungsmanagement-Software“, „Software für Eventmanagement“, „Eventplanungssoftware“ und „Eventplaner-Software“ meinen dasselbe Werkzeug – wer eines dieser Wörter sucht, landet bei denselben Anbietern. Gemeint ist immer ein Programm, das die Daten einer Veranstaltung – Kunde, Termin, Gästezahl, Räume, Produkte, Personal, Belege – zentral hält und daraus Dokumente und Listen ableitet.

Der Unterschied liegt nicht im Namen, sondern darin, welchen Teil der Veranstaltung die Software abbildet: die Teilnehmenden, die Räume oder den Betrieb dahinter. Genau daran trennen sich die drei Typen.

Die drei Typen von Veranstaltungssoftware – und welcher zu Ihnen passt

Typ 1: Teilnehmer-, Registrierungs- und Ticketing-Plattformen

Diese Werkzeuge bilden die Besucherseite ab: Einladung, Anmeldung, Ticketkauf, Check-in, Teilnehmer-App, Nachbereitung. Bekannte Namen sind Cvent, guestoo, sweap, eventbrain und Eventbrite; ihre Kunden sind Kongressveranstalter, Verbände und Agenturen mit Firmenevents für hunderte oder tausende Gäste. Was sie in der Regel nicht abbilden: Angebot und Rechnung an einen Auftraggeber, Schichtplanung, Produktionslisten für die Küche, Lagerbestände. Wer als Caterer oder Location eine solche Plattform kauft, hat danach immer noch Excel für alles hinter der Bühne.

Typ 2: Venue-, Location- und Bankett-Management

Der zweite Typ ist auf Veranstaltungsorte zugeschnitten: Belegungskalender mit Auf- und Abbauzeiten, Räume mit Kapazitäten, Angebote und Verträge für die Raummiete, teilweise ein Konfigurator, mit dem der Gast sein Event selbst zusammenstellt. Dazu gehören Momentus, EventPro, EVENTMACHINE, MICE Operations, my-venue, Locaboo, EventCloud und Bankettprofi.

Die Bandbreite ist groß: Momentus und EventPro sind Enterprise-Systeme für Kongresszentren und Arenen mit monatelanger Einführung. EVENTMACHINE und EventCloud setzen auf einen Online-Konfigurator, aus dem Hotels und Locations in Minuten ein Angebot erzeugen. Bankettprofi ist ein ERP für Großcatering und Bankett mit über 25 Jahren Funktionstiefe. Den meisten gemeinsam ist der Fokus auf die Raumseite; Personal- und Küchenplanung sind, wenn überhaupt, ein Anhängsel.

Typ 3: Operative Betriebssoftware für Caterer, Locations und Agenturen

Der dritte Typ nimmt die Perspektive des Betriebs ein, der die Veranstaltung ausführt. Anfrage, Angebot, Vertrag, Schichtplan, Produktions- und Packliste, Lieferschein und Rechnung hängen an einem Datensatz; ändert sich die Gästezahl, ändern sich Angebot, Küchenmengen und Personalbedarf mit. Dazu zählen Univents, MouseClick, CaterSmart, Gastrosync und – für Solo-Dienstleister – bookitup.

Diese Systeme sind richtig, wenn Sie regelmäßig Veranstaltungen mit eigenem Personal und eigener Produktion durchführen: Catering, Partyservice, Eventlocation mit Gastronomie, Hotelbankett, Eventagentur mit Umsetzungsverantwortung. Sie sind falsch, wenn Ihr Kernproblem die Anmeldung von 2.000 Kongressteilnehmenden ist – das ist Typ 1.

Schnelltest: Beschreiben Sie Ihr größtes Problem in einem Satz. Beginnt er mit „Unsere Teilnehmenden …“, brauchen Sie Typ 1. Mit „Unsere Räume …“ Typ 2. Mit „Unser Angebot, unsere Küche, unser Personal …“ Typ 3.

11 Anbieter im Vergleich

Die Tabelle stellt zehn Anbieter aus Typ 2 und Typ 3 sowie Univents gegenüber. Die Funktionsangaben stammen aus den Vergleichsseiten von Univents; „k. A.“ heißt, dass der Anbieter die Funktion nicht öffentlich dokumentiert – nicht, dass sie fehlt. Preise sind Netto-Listenpreise und können sich ändern. Typ-1-Plattformen wie Cvent oder sweap fehlen bewusst – sie lösen eine andere Aufgabe.

Anbieter Typ / Zielgruppe Preis-Einstieg Angebote & Rechnungen Personal / Schichten Küche / Produktion Kundenportal Automatisierung / KI DACH (GoBD, E-Rechnung) / Sprachen
Momentus (ex Ungerboeck) Typ 2 – Enterprise-Venues: Kongresszentren, Stadien, Arenen Auf Anfrage; Einführung typisch 6–18 Monate Ja Teilweise Ja k. A. Ja / Teilweise Nein / k. A.
EventPro Typ 2 – Enterprise Venue & Convention, Nordamerika, Cloud oder On-Premise Auf Anfrage Ja Teilweise k. A. Teilweise Teilweise / Nein Nein / k. A.
EVENTMACHINE Typ 2 – MICE-Konfigurator für Hotels und Venues ab 95 €/Monat (jährlich), 112 € monatlich; Flex/Reserved plus umsatzabhängige Gebühr Ja k. A. k. A. k. A. Ja / Teilweise k. A. / mehrsprachig
MICE Operations Typ 2 – Venue-Management, mehrere EU-Länder ab 99–109 €/Monat; Setup-Paket optional 1.350 € Ja Teilweise Ja Ja Ja / Nein Nein / mehrsprachig
my-venue Typ 2 – Veranstaltungszentren, Kulturhäuser, Kongresshäuser ab 99 €/Monat (jährlich), 129 € monatlich; Einstieg mit 1 Schreibrecht, 3 Räumen, 100 Events/Jahr Ja Teilweise Nein Nein Teilweise / Nein Ja / teilweise
Locaboo Typ 2 – Raum- und Ressourcenbuchung, öffentlicher Sektor ab 199 €/Monat, 12 Monate Mindestlaufzeit; Module extra Ja k. A. k. A. Ja Ja / Teilweise k. A. / k. A.
EventCloud Typ 2 – Event-Konfigurator für Eventlocations ab 149 €/Monat bis 3.000 Gäste/Jahr, 289 € bis 6.000 Ja Nein Nein Ja k. A. / k. A. k. A. / k. A.
Bankettprofi (Bp Event) Typ 2/3 – ERP und CRM für Bankett, Großcatering, Hotel; serverbasiert ca. 3.000 € je Lizenz plus ca. 1.000 € Einrichtung; Wartung ab 79 €/Monat; alternativ Miete Ja Ja Ja Teilweise Teilweise / Teilweise Ja / teilweise
MouseClick Typ 3 – Branchensoftware für Gastronomie, Catering, Bankett ab 59 €/Monat (Standard), 99 € Plus, 149 € Enterprise, zzgl. Module Ja Ja Ja k. A. Ja / Nein k. A. / k. A.
bookitup Typ 3 – Solo-Dienstleister: DJs, Fotografie, Eventplanung 0 € (Starter), ab 13 €/Monat bei Jahreszahlung Ja Teilweise Nein Ja Ja / Nein Teilweise / k. A.
Univents Typ 3 – Betriebssoftware für Caterer, Eventlocations, Agenturen, Hotels kostenlos mit 4 Angeboten/Monat; Angebote-Tarif 55 €/Monat; volle Plattform ab 299 €/Monat (249 € jährlich) Ja Ja Ja Ja Ja / Ja Ja (GoBD, XRechnung, DATEV) / DE und EN, mehrsprachige Belege ab Growth

Lesehilfe – wo andere vorne liegen. Univents füllt die meisten Spalten, ist aber nicht überall die beste Wahl: Bankettprofi hat 25 Jahre Funktionstiefe im Großcatering, Momentus ist der Standard für Arenen und Kongresszentren, EVENTMACHINE liefert Hotels einen Sofort-Angebotskonfigurator mit PMS-Anbindung ab 95 €, bookitup ist für einen einzelnen DJ oder Fotografen mit 0 bis 13 € das passendere Preisschild, Locaboo führt im öffentlichen Sektor mit über 800 Kunden. Und CaterSmart, nicht in der Tabelle, verschickt automatische Zufriedenheitsumfragen an Kunden – etwas, das Univents nicht bietet.

Was Veranstaltungssoftware kostet

Self-Service-Tarife: 0 bis rund 300 € im Monat

Die meisten Anbieter für kleine und mittlere Betriebe nennen ihre Preise öffentlich. Die Einstiegspreise liegen eng beieinander: bookitup startet bei 0 €, MouseClick bei 59 €, EVENTMACHINE bei 95 €, my-venue und MICE Operations bei 99 bis 109 €, EventCloud bei 149 €, Locaboo bei 199 €, CaterSmart bei 290 € im Monat. Univents liegt mit dem Angebote-Tarif bei 55 €, mit der vollen Plattform (Core) bei 299 € – 249 € bei Jahreszahlung –, darüber Growth mit 649 € (499 € jährlich) und Scale mit 1.199 € (879 € jährlich); Enterprise auf Anfrage.

Entscheidend ist, was den Tarif nach oben treibt: Nutzer mit Schreibrecht (my-venue: 35 € je weiterem Nutzer, Gastrosync: 75 € pro Nutzer und Monat), Veranstaltungen oder Gäste im Jahr (EventCloud, my-venue), Zusatzmodule (MouseClick, Locaboo) oder ein Umsatzanteil (EVENTMACHINE in Flex und Reserved). Bei Univents richten sich die Tarife nach Betriebsgröße und Admin-Plätzen (Preisseite).

Lizenz- und vertriebsgeführte Modelle

Am anderen Ende stehen Systeme, die über ein Vertriebsgespräch verkauft und individuell eingeführt werden. Bankettprofi kalkuliert mit rund 3.000 € je Lizenz plus etwa 1.000 € Einrichtung und Schulung, dazu ein Hotline- und Update-Vertrag ab 79 bis 123 € im Monat. Momentus und EventPro nennen keine Preise. Dafür gibt es Tiefe und Anpassung, die kein Self-Service-Tarif bietet – bezahlt mit Vorabinvestition, Anbieterbindung und Zeit bis zum Produktivstart.

Was „kostenlos“ bedeutet – und was nicht auf der Preisseite steht

Kostenlose Einstiege gibt es in zwei Formen: dauerhaft kostenlose Tarife mit Deckel (bookitup Starter, Univents mit vier Angeboten im Monat ohne Kreditkarte) und befristete Tests (sieben Tage bei Univents, 14 Tage bei MICE Operations, ein Gratis-Monat bei EVENTMACHINE, 30 Tage Geld-zurück-Garantie bei CaterSmart). Gastrosync bietet keinen kostenlosen Test an. Ein kostenloser Tarif reicht, um das erste Angebot zu schreiben – nicht, um einen Betrieb mit zwanzig Veranstaltungen im Monat zu führen.

Vier Posten stehen auf keiner Preisseite prominent, kommen aber bei fast jeder Einführung vor: Einrichtung und Datenübernahme (MICE Operations: Setup-Paket 1.350 €, my-venue: 99 € je Stunde, Bankettprofi: rund 1.000 € je Lizenz), Schulung (my-venue: 99 bis 129 € je Stunde), Zusatzmodule (my-venue: Vertragserstellung 75 €, erweiterter Event-Export 45 € im Monat) und Mindestlaufzeiten (Locaboo: zwölf Monate). Dazu kommt der interne Aufwand: Wer drei Monate zwei Systeme parallel pflegt, zahlt die Software doppelt – in Arbeitszeit.

Funktionen und Auswahl: acht Kriterien, die in der Praxis entscheiden

Die folgenden acht Fragen folgen den Phasen einer Veranstaltung und trennen die Systeme, mit denen ein Team nach einem Jahr noch arbeitet, von denen, die stillschweigend durch Excel ersetzt werden.

  1. Ein Datensatz je Veranstaltung. Anfragen landen in einer Pipeline mit Status und Wiedervorlage – ein Buchungssystem mit eigenem Formular nimmt das Abtippen ab. Prüfen Sie in der Demo: Ändern Sie die Gästezahl von 80 auf 95 – ändern sich Angebot, Produktionsliste und Personalbedarf mit, oder müssen Sie drei Stellen anfassen?
  2. Angebot zu Rechnung ohne Abtippen. Das Angebot entsteht aus Produkten mit Preislogik (Gästezahl, Saison, Mindestwerte), geht im eigenen Layout raus und wird digital unterschrieben. Daraus müssen Auftragsbestätigung, Lieferschein, Anzahlungs- und Schlussrechnung entstehen, ohne dass jemand Positionen erneut erfasst (Angebote & Rechnungen). Systeme, bei denen die Rechnung ein separates Modul ist, verlieren hier.
  3. Personal direkt am Event. Schichten gehören an die Veranstaltung, nicht in ein separates Dienstplan-Tool; mit Zeiterfassung, Zuschlägen und Lohnexport aus demselben System entfällt der monatliche Abgleich (Personalplanung). Mehr dazu im Artikel zur Personalplanung im Catering.
  4. Küche und Produktion aus der Buchung. Produktions-, Pack- und Bestelllisten müssen sich aus den gebuchten Produkten berechnen – inklusive Mehrtagesveranstaltungen, Allergenen und Küchenmonitor (Produktion & Küche). Ergänzend: der Leitfaden zum Function Sheet.
  5. Kundenportal statt E-Mail-Verlauf. Kunden sollten Ablauf, Dokumente und Freigaben selbst einsehen und Änderungen strukturiert melden können (Kundenportal). Das reduziert Rückfragen und schafft einen nachvollziehbaren Verlauf, wenn drei Personen am selben Event arbeiten.
  6. Automatisierung, die Sie lesen können. Eingangsbestätigung, Nachfassen bei offenem Angebot, Zahlungserinnerung – als Wenn-dann-Regel hinterlegt, mit Probelauf vor dem Scharfschalten (Automatisierungen). Mehr dazu im Artikel zur Automatisierung im Catering.
  7. DACH-Konformität. GoBD-konforme Stornierung per Gutschrift statt Löschen, E-Rechnung im XRechnung-Format, DATEV- oder BMD-Buchungsstapel, Übergabe an Lexware Office, sevdesk oder bexio, Feiertagslogik für Deutschland, Österreich und die Schweiz, deutsche Oberfläche und deutscher Support. Nordamerikanische Enterprise-Systeme weisen das in der Regel nicht aus.
  8. Migration und Import. Kontakte, Produkte und Rezepte müssen per CSV oder Excel hineinkommen, alte Angebote im Idealfall aus dem PDF. Fragen Sie konkret nach der Übernahme Ihrer Bestandsdaten – hier entscheidet sich, ob der Wechsel drei Tage oder drei Monate dauert.

Jeder Baustein, den die Software nicht abdeckt, landet in einem zweiten Werkzeug – und jede Übergabe zwischen zwei Werkzeugen ist eine Stelle, an der Gästezahlen und Preise auseinanderlaufen.

Kurzentscheidung nach Betriebstyp

Eventlocation und Veranstaltungsort

Vermieten Sie nur Räume und liefert der Caterer extern, reicht Typ 2: ein Belegungskalender mit Angeboten und Verträgen wie my-venue oder EventCloud, bei Kongresshäusern mit mehreren Abteilungen Momentus. Betreiben Sie eigene Gastronomie und eigenes Servicepersonal, brauchen Sie Typ 3 – sonst laufen Küche und Schichtplan neben der Software her. Was ein System dafür abdecken sollte, zeigt die Seite Eventlocation Software, Details zur Raumplanung unter Event-Location-Management.

Caterer und Partyservice

Für Caterer ist Typ 3 gesetzt: Angebot mit Mengenlogik, Produktions- und Packlisten, Lieferschein mit Unterschrift, Personal am Event. Kandidaten sind Univents, MouseClick, CaterSmart und – bei Großcatering mit ERP-Anspruch – Bankettprofi. Einstieg über Catering Software oder, für Buffets und Lieferungen, Partyservice Software; einen tieferen Vergleich liefert der Artikel zu Catering-Software im Vergleich.

Eventagentur

Agenturen, die Kongresse mit Teilnehmerregistrierung ausrichten, brauchen Typ 1 – und daneben meist ein Projekt- und Abrechnungssystem. Agenturen, die Events konzipieren und mit eigenem Personal umsetzen, sind bei Typ 3 richtig: Projektangebote mit Abschnitten, Mitwirkende und Partner mit eigenen Zugängen, Ablaufplan, Aufgaben, Abrechnung. Mehr dazu auf der Seite Event Management Software für Agenturen.

Hotel mit Bankett

Hotels haben meist ein PMS für Zimmer und suchen etwas für Tagungen und Bankette. Wer vor allem den Angebotsprozess beschleunigen will, findet bei EVENTMACHINE einen Konfigurator mit PMS-Anbindung. Wer Bankett, Küche und Servicepersonal durchgängig planen will, braucht Typ 3, siehe Hotel Bankett Software und den Artikel zu Bankett-Software.

Gastronomie mit Eventgeschäft und Erlebnisgastronomie

Restaurants mit Gesellschaften, Weinbars mit Verkostungen, Kochschulen und Erlebnisgastronomie haben zwei Betriebe in einem: den laufenden Betrieb mit Kasse und den Eventbetrieb mit Angebot, Dienstplan und Vorproduktion. Die Kasse bleibt, wo sie ist; für das Eventgeschäft lohnt Typ 3 ab etwa fünf Veranstaltungen im Monat, darunter reicht oft ein Angebote-Tarif. Details unter Gastronomie Software.

Wo Univents steht – und wo nicht

Univents ist ein operatives System für Caterer, Eventlocations, Eventagenturen und Hotels mit Bankett im deutschsprachigen Raum. Es führt Anfrage, Angebot, Vertrag, Ablauf, Schichten mit Zeiterfassung, Produktions- und Packlisten, Küchenmonitor, Kundenportal und Rechnung an einem Datensatz, ergänzt um Wenn-dann-Automatisierungen und einen KI-Assistenten, der Sprachmemos in Event-Entwürfe verwandelt, Anfragen aus dem verbundenen Postfach liest und Angebote aus PDFs erstellt – Freigabe und Versand bleiben beim Menschen. Buchhalterisch deckt es GoBD, XRechnung, DATEV und BMD ab.

Es ist die richtige Wahl ab etwa fünf Veranstaltungen im Monat, wenn eigenes Personal und eigene Produktion im Spiel sind. Es ist die falsche Wahl für Teilnehmerregistrierung bei Kongressen, für eine Arena mit zehn Abteilungen oder für Solo-Dienstleister, die nur Angebote und Rechnungen schreiben – dafür gibt es günstigere Werkzeuge. Preise: kostenlos mit vier Angeboten im Monat, Angebote-Tarif 55 €, volle Plattform ab 299 € im Monat (249 € bei Jahreszahlung), Test sieben Tage ohne Kreditkarte.

Häufige Fragen

Was ist Veranstaltungssoftware?

Veranstaltungssoftware ist ein Programm, das die Daten einer Veranstaltung – Kunde, Termin, Gästezahl, Räume, Produkte, Personal und Belege – an einem Ort führt und daraus Angebote, Rechnungen, Ablaufpläne, Schichtpläne und Produktionslisten ableitet. Je nach Anbieter liegt der Schwerpunkt auf den Teilnehmenden (Registrierung, Ticketing), auf den Räumen (Belegung, Raumangebote) oder auf dem Betrieb dahinter (Angebot, Personal, Küche, Rechnung).

Ist Event-Management-Software dasselbe wie Veranstaltungssoftware?

Ja. Event-Management-Software, Veranstaltungsmanagement-Software, Software für Eventmanagement, Eventplanungs-Software, Eventplaner-Software, Eventmanagement-Tool, Event Management System und Eventsoftware bezeichnen dieselbe Produktkategorie. Anbieter wählen den Begriff nach Zielgruppe: „Event-Management-Software“ eher für Agenturen und den internationalen Markt, „Veranstaltungssoftware“ eher für Veranstaltungsorte, Kommunen und Bankettbetriebe.

Was kostet Veranstaltungssoftware?

Self-Service-Tarife beginnen bei 0 € (bookitup Starter, Univents mit vier Angeboten im Monat) und liegen meist zwischen 59 und 299 € im Monat – etwa MouseClick ab 59 €, Univents ab 299 € für die volle Plattform. Lizenzbasierte Systeme wie Bankettprofi kosten rund 3.000 € je Lizenz plus etwa 1.000 € Einrichtung; Momentus und EventPro nennen Preise nur auf Anfrage. Häufig kommen Einrichtung, Schulung, Zusatzmodule und Kosten je weiterem Nutzer dazu.

Gibt es kostenlose Veranstaltungssoftware?

Ja, in zwei Formen: dauerhaft kostenlose Tarife mit Deckel, etwa bookitup Starter oder Univents mit vier Angeboten im Monat, und befristete Testphasen, etwa sieben Tage bei Univents, 14 Tage bei MICE Operations oder ein Gratis-Monat bei EVENTMACHINE. Ein kostenloser Tarif reicht für den Test mit einem echten Event, nicht für den laufenden Betrieb.

Welche Veranstaltungssoftware passt für Eventlocations, Caterer und Hotels?

Eventlocations, die nur Räume vermieten, kommen mit Venue-Management wie my-venue, EventCloud oder Momentus aus. Sobald eigene Gastronomie und eigenes Servicepersonal dazukommen – bei Caterern, Locations mit Küche und Hotels mit Bankett –, braucht der Betrieb ein operatives System, das Angebot, Schichten, Produktionslisten und Rechnung an einem Datensatz führt, etwa Univents, MouseClick, CaterSmart oder bei ERP-Anspruch Bankettprofi.

Was bedeutet DACH-Konformität bei Veranstaltungssoftware?

DACH-Konformität umfasst die Anforderungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz an Rechnungen und Buchhaltung: GoBD-konforme Stornierung per Gutschrift statt Löschen, E-Rechnung im XRechnung-Format, Buchungsstapel für DATEV oder BMD, Feiertagslogik nach Land sowie deutsche Oberfläche und deutscher Support. Nordamerikanische Enterprise-Systeme wie Momentus oder EventPro weisen diese Punkte in der Regel nicht aus.

Nächster Schritt

Ordnen Sie Ihren Betrieb einem der drei Typen zu und streichen Sie alle Anbieter des falschen Typs – das halbiert die Liste. Prüfen Sie den Rest mit einem echten Event gegen die acht Kriterien, vor allem: Läuft eine Änderung der Gästezahl überall mit? Für Caterer beginnt der Weg bei der Seite Catering Software, für Veranstaltungsorte bei Eventlocation Software. Wer die Fragen lieber an einem eigenen Beispiel durchgeht, kann sich Univents in einer kurzen Demo zeigen lassen – mit den eigenen Daten, nicht mit Musterdaten.

Univents-Newsletter

Produkt-Neuigkeiten und Praxistipps für Event- und Catering-Betriebe. Etwa einmal im Monat, nicht öfter.

Veranstaltungssoftware 2026: 11 Anbieter im Vergleich