Zugang zu einer Buchungsseite beschränken
Du kannst eine Buchungsseite auf deine eigenen E-Mail-Domains beschränken. Gäste sehen dann nur den Seitennamen und ein Feld für ihre E-Mail-Adresse, bekommen einen sechsstelligen Code per Mail und sind auf diesem Gerät 30 Tage lang freigeschaltet.
Mit der Zugangssperre gibst du eine Buchungsseite nur für Gäste frei, die eine E-Mail-Adresse deiner eigenen Domains haben. Alle anderen sehen den Inhalt der Seite nicht — weder Produkte noch Preise, Räume oder Verfügbarkeiten.
Wofür du die Zugangssperre brauchst
Typisch ist eine interne Bestellseite, die nicht für Laufkundschaft gedacht ist:
- Außendienst und Vertriebspartner bestellen über eine eigene Seite, die nur mit Firmenadresse erreichbar ist.
- Franchise- und Filialbetriebe sehen nur die Artikel, die für sie gedacht sind.
- Ein Kunde mit mehreren Standorten gibt seinen Einkauf nur für die Domains seiner eigenen Häuser frei.
Die Sperre gilt nur für die Buchungsseite selbst. Backoffice und Mitarbeiter-Bereiche sind ohnehin nur mit Login erreichbar und bleiben unverändert. Bleibt das Feld leer, verhält sich die Seite offen wie bisher.
Zugang einrichten
- Öffne Einstellungen → Buchungsseiten und klicke bei der gewünschten Seite auf Konfigurieren.
- Wechsle in der Sektionsleiste links zur Sektion Zugang.
- Trage im Feld Nur für diese E-Mail-Domains eine oder mehrere Domains ein, zum Beispiel
firma.com. Eine Domain pro Zeile. - Schließe den Editor. Die Änderung wird wie gewohnt automatisch gespeichert.
Subdomains sind automatisch mit erlaubt: Trägst du firma.com ein, kommen auch ch.firma.com und vertrieb.firma.com durch. Umgekehrt gilt das nicht — trägst du nur ch.firma.com ein, bleibt firma.com draußen.
Domains entfernen kannst du jederzeit. Hinzufügen geht ab dem Tarif Scale (siehe unten). Die Seite bleibt live geschaltet; die Sperre wirkt sofort auf der öffentlichen Seite.
Was Besucher sehen
Ist die Zugangssperre gesetzt, sieht ein Besucher nur den Namen der Seite und ein Feld für seine E-Mail-Adresse.
- Er trägt seine E-Mail-Adresse ein.
- Gehört die Adresse zu einer deiner freigegebenen Domains, bekommt er einen sechsstelligen Code per Mail. Der Code ist 10 Minuten gültig, und es sind 5 Versuche möglich.
- Nach der richtigen Eingabe ist dieses Gerät — genauer: dieser Browser — für diese Seite 30 Tage lang freigeschaltet. Innerhalb dieser Zeit kommt er ohne Code hinein.
Adressen fremder Domains bekommen keinen Code. Die Seite sagt bewusst nicht, ob eine Adresse passt oder nicht: Wer nicht freigeschaltet ist, sieht nach dem Absenden dieselbe neutrale Rückmeldung wie jemand, dessen Code gerade unterwegs ist. So lässt sich mit der Seite nicht herausfinden, welche Domains freigegeben sind.
Solange ein Gerät nicht freigeschaltet ist, zeigt die Seite keine Produkte, Preise, Räume oder Verfügbarkeiten, der KI-Chat bleibt aus, und es lässt sich keine Anfrage und keine Buchung absenden. Die Seite erscheint außerdem nicht im öffentlichen Veranstaltungs-Feed, nicht in der Website-Sitemap und nicht in Suchmaschinen.
Entfernst du eine Domain wieder aus der Liste, verlieren freigeschaltete Geräte dieser Domain den Zugang sofort — nicht erst nach Ablauf der 30 Tage.
Eingebettete Seite auf deiner Website
Ist die Buchungsseite per iFrame in deine Website eingebettet (siehe Buchungsseite in Website einbetten), zeigt der eingebettete Bereich bei gesperrten Seiten nur einen kurzen Hinweis und den Knopf In neuem Tab öffnen. Die Freischaltung mit Code läuft in diesem neuen Tab; danach ist die Seite auch im eingebetteten Bereich sichtbar.
Der Grund: Die Freischaltung hängt an einem Cookie. In einem fremden iFrame blockieren viele Browser solche Cookies, deshalb würde die Eingabe dort bei vielen Gästen scheitern. Über den neuen Tab funktioniert sie zuverlässig.
Welcher Tarif wird gebraucht
Die Zugangssperre gehört zum Tarif Scale (Enterprise eingeschlossen). Ohne passenden Tarif siehst du die Sektion Zugang mit einem Hinweis und einem Link zum Upgrade — die Seite bleibt für alle offen.
Zwei Dinge gelten dabei unabhängig vom Tarif:
- Entfernen geht immer. Eine bereits gesetzte Domain kannst du auch dann löschen, wenn dein Tarif die Funktion nicht mehr enthält.
- Eine gesetzte Sperre bleibt aktiv. Fällt dein Workspace aus Scale heraus, bleiben die eingetragenen Domains bestehen, und Gäste kommen weiter nur mit einer freigegebenen Adresse und Code hinein. Die Seite wird also nicht von selbst wieder öffentlich.
Häufige Fragen
Der Code kommt nicht an. Prüfe zuerst den Spam- und Junk-Ordner deines Postfachs. Achte außerdem darauf, dass du die Adresse vollständig und ohne Tippfehler eingetragen hast — auch in der Domain. Danach kannst du einen neuen Code anfordern. Kommt weiterhin nichts an, wende dich an den Betreiber der Seite.
Ich habe einen neuen Rechner oder ein neues Handy. Die Freischaltung hängt am Gerät bzw. am Browser. Auf einem neuen Gerät forderst du einfach wieder einen Code an; auf dem alten Gerät bleibt die Freischaltung bis zum Ablauf bestehen.
Ich habe meinen Browser-Verlauf gelöscht. Damit sind auch die Cookies weg, und die Seite fragt wieder nach einem Code. Das ist kein Fehler.
Reicht es, wenn ich eine Domain entferne? Ja. Die Freischaltung gilt nur, solange die Domain in der Liste steht. Nach dem Entfernen ist die Seite für Gäste dieser Domain sofort wieder gesperrt.
Gilt die Sperre auch für Backoffice und Mitarbeiter-Bereiche? Nein. Diese Bereiche waren schon immer nur mit Login erreichbar; die Zugangssperre betrifft ausschließlich Buchungsseiten.